Wir bilden sämtliche unserer Kursleitenden eigenständig aus. Unsere internen Ausbildungen haben zum Ziel, dass alle Kursleitenden ein- und ganzheitlich in der Methode Iris Augsburger ausgebildet werden und du gemeinsam mit deinem kleinen Schwimmer ein qualitativ hochwertiges und unvergessliches Erlebnis im Wasser geniessen kannst. In sechs ganztägigen Modulen vermitteln wir sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten, um die Grundlagen der Methode Iris Augsburger zu erlernen.
 

Modul 1 - eine spannende Reise beginnt!

Unser Flowie heisst die Auszubildenden persönlich herzlich willkommen! Wir beginnen den Tag mit einer Vorstellungsrunde der H2O Wasser erleben AG und dem Team sowie einem Überblick über das Ausbildungsprogramm. Auch die angehenden Kursleitenden stellen sich vor und teilen ihre Motivation und Erwartungen. Wir klären offene Fragen und verteilen dann die Ausbildungsunterlagen und "Übungsbabys". Und dann geht's los: Wir tauchen in die theoretischen Grundlagen der Methode Iris Augsburger ein.

Hast du gewusst? Alle unsere Kurse werden nach der Methode Iris Augsburger unterrichtet. Die Methode Iris Augsburger bietet strukturierte und einheitliche Kurse mit grösstmöglichen Lernerfolgen. 

Wir erläutern detailliert den Aufbau und die verschiedenen Grundsätze der Methode Iris Augsburger, die in jeder Lektion umgesetzt werden müssen. Dabei zeigen wir die verschiedenen Handgriffe und deren Anwendung mit Hilfe von Videos, die den korrekten Ablauf der Griffe veranschaulichen. Alle Videos wurden persönlich mit Iris Augsburger erstellt, und in den Aufnahmen ist auch Iris selbst zu sehen, was eine direkte Verbindung zur Entwicklerin und Expertin der Methode herstellt. Des Weiteren betrachten wir die Aufbauübungen, die nach dem Prinzip "vom Einfachen zum Schwierigen" gestaltet sind, um den Kindern ein Lernen ohne Leistungsdruck zu ermöglichen. Auch für diese Übungen stehen uns Videos zur Verfügung, um sie zu veranschaulichen. Zu den Aufbauübungen gehören beispielsweise das Tauchen und Gleiten sowie das Abrollen und der Sprung.

Ein weiteres Thema, das wir behandeln, ist das Basiswissen über Wasser. Dazu gehören unter anderem die Zustände des Wassers (fest, flüssig und gasförmig), die physikalischen Eigenschaften sowie Fakten über den Auftrieb im Wasser, den Strömungswiderstand und den Druck des Wassers.

Hast du gewusst? Wasser ist ca. 845 mal schwerer als Luft. Die chemische Formel für Wasser lautet H2O. Im Wasser sind wir rund 10 Zentimeter schlanker. 

Am Nachmittag vertiefen wir mit unseren Auszubildenden ihr Verständnis der erlernten Griffe und Aufbauübungen im Wasser, angeleitet und begleitet durch unsere erfahrenen Coaches. In dieser praktischen Phase haben sie die Möglichkeit, das Gelernte unter "realen" Bedingungen mit ihren Übungsbabys anzuwenden und die erforderlichen Fähigkeiten zu entwickeln.

Gemeinsam mit den Coaches gehen sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Übungen und erhalten dabei direktes Feedback und Anleitung. Dabei liegt der Fokus darauf, die Techniken sicher und effektiv umzusetzen sowie ein Verständnis für die feinen Nuancen der Bewegungen im Wasser zu entwickeln.

Durch diese praktische Anwendung im Wasser geben wir unseren Auszubildenden nicht nur ein tieferes Verständnis für die Methode Iris Augsburger, sondern sie gewinnen auch an Selbstvertrauen und Kompetenz in der Umsetzung. Es ist eine wertvolle Gelegenheit, das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen und sich aktiv an der Gestaltung einer sicheren und effektiven Lernumgebung zu beteiligen.
 

Modul 2 - der Nothelferkurs!

In diesem Modul arbeiten wir mit Prominis Vita zusammen, wo unsere Auszubildenden den Nothelferkurs (BLS-AED-SRC) absolvieren. Dadurch erhalten sie eine umfassende Ausbildung in Nothilfe und sind in der Schweiz als anerkannte Nothelfer und Nothelferinnen ausgewiesen..

Am Vormittag wird mit der Theorie im Trockenen begonnen. Prominis Vita vermittelt uns grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten der Ersten Hilfe, die im Falle eines Notfalls angewendet werden können. Dazu gehört unter anderem die Herz-Lungen-Wiederbelebung, bei der die korrekte Durchführung von Herzdruckmassage und Beatmung gelehrt wird. Des Weiteren lernen die Auszubildenden den Umgang mit bewusstlosen Personen, dazu gehört das Prüfen der Atmung sowie die Anwendung der stabilen Seitenlage und gegebenenfalls das Einleiten weiterer notwendiger Massnahmen wie die korrekte Anwendung eines Defibrillators. Zusätzlich wird natürlich auch die spezielle Thematik der Ersten Hilfe bei Babys und Kindern berücksichtigt und behandelt. Die theoretischen Inhalte des Kurses werden durch praktische Übungen ergänzt, um das Gelernte zu festigen und sicherzustellen, dass die angehenden Kursleitenden im Ernstfall angemessen und effektiv handeln können, bis professionelle medizinische Hilfe eintrifft.

Persönlicher Input für dich: Hast du den Notfallpass auf deinem Smartphone ausgefüllt und aktiviert? Der Notfallpass dient dazu, lebenswichtige Informationen im Notfall schnell und einfach zugänglich zu machen. In einer Notfallsituation können Rettungskräfte oder medizinisches Personal auf diese Informationen zugreifen, auch wenn der Betroffene nicht in der Lage ist, selbst Auskunft zu geben. 

Am Nachmittag wird der Nothelferkurs im Wasser fortgesetzt und es werden grundlegende Erste-Hilfe-Fähigkeiten erlernt, die sowohl für die Rettung von Erwachsenen als auch von Babys und Kindern relevant sind. Dazu gehört das Erkennen von Notfallsituationen im Wasser, das sichere Bergen / Retten einer Person aus dem Wasser, das Anwenden von Rettungsgriffen und die sichere Bergung von bewusstlosen Personen aus dem Wasser. Die Teilnehmenden erfahren auch, wie sie sich selbst und andere vor Gefahren im Wasser schützen können, sowie wichtige Verhaltensregeln und Sicherheitsmassnahmen, die im Notfall angewendet werden sollten.

 

Modul 3 - eine spannende Reise geht weiter!

Zu Beginn dieses Moduls widmen wir uns mit unseren Auszubildenden zunächst den internen Kommunikations-Instrumenten, wie dem Kursleiter-Newsletter und dem Intranet. Zusätzlich wurden bereits erste Beobachtungslektionen absolviert und die gesammelten Erfahrungen werden nun im Plenum geteilt und wir beantworten etwaige Fragen.

Hast du gewusst? Die Versli und Musik der Anfangs- und Schlussrituale wurden speziell für unsere First Flow Lektionen geschrieben und komponiert! 

Im Anschluss tauchen wir ein in das vielseitige Basiswissen über das Babyschwimmen und seine historische Entwicklung. 
Und wir lernen: Babyschwimmen hat eine Vielzahl positiver Einflüsse

  • Es wirkt kräftigend, ist gelenkschonend und fördert die Durchblutung.
  • Es stärkt das Immunsystem und die Eltern-Kind-Bindung.
  • Es schult die geistige Aufnahmefähigkeit sowie das Sozialverhalten.

Unser Erfolgsrezept ist die Methode Iris Augsburger, die eine kindgerechte Frühförderung, die Schulung der acht Sinne, das frühzeitige Schwimmenlernen und den spielerischen Zugang zum Lernen ohne Angst und Druck fördert. 

Hast du gewusst? Bereits im Jahre 1897 wurde über das "Schwimmverhalten von Säuglingen" berichtet. Und im Jahre 1958 gibt das Amerikanische Rote Kreuz erstmals eine erste Lehranleitung zum Babyschwimmen heraus. 

Im nächsten Schritt vertiefen wir unser Basiswissen über das Schwimmen allgemein, indem wir uns mit den vier offiziellen Schwimmtechniken sowie Themen der Definition des Schwimmens, dem Zeitpunkt des Schwimmlernens und der ernsten Thematik des Ertrinkens beschäftigen.

Dann richten wir unseren Fokus auf die detaillierte Entwicklung der Kinder. Dabei befassen wir uns mit verschiedenen Entwicklungsstadien ab der Geburt, einschliesslich Kognition, Sprache, Motorik, sozial-emotionaler Entwicklung und Lern- bzw. Spielverhalten. Auch die acht Sinne und verschiedenen Reflexe fliessen hier mit ein.

Am Nachmittag begeben wir uns für den praktischen Teil ins Bad und teilen uns in zwei Gruppen auf. In der einen Gruppe vertiefen und festigen wir mit unseren Auszubildenden im Wasser die Grundformen und Aufbauübungen, die wir in den letzten Wochen erlernt haben. Zudem erhalten die angehenden Kursleiterinnen die Gelegenheit, im Plenum zum ersten Mal eigenständig verschiedene Griffe anzuleiten. Gemeinsam vertiefen wir auch die Übung des Tauchaufbaus.

Die andere Gruppe, die sich ausserhalb des Wassers befindet, setzt sich zusammen mit einem Coach mit der Lektionsplanung auseinander. Für das nächste Modul müssen die Auszubildenden in Zweier- oder Dreiergruppen eigenständig eine Lektion planen, die sie dann auch Anleiten dürfen. Sei gespannt!

Hast du gewusst? Intensive Bewegungen im Wasser machen durstig. Deshalb ist es wichtig, den Babys nach dem Schwimmen Getränke anzubieten. Viel trinken wiederum regt die Harnproduktion an und eine gute Verdauung sorgt für einen guten Stoffwechsel. 

 

Hier geht's zum Blog-Beitrag der Module 4-6!

Oder schau dir bei Instagram unsere Reels zu den jeweiligen Modulen an! Viel Spass!

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