Der Sommer ist zurück und bringt Sonne, Leichtigkeit und mehr Bewegung im Freien – doch gerade für ältere Menschen kann Hitze auch belastend sein. 

Vieles rund um Sonnenschutz haben wir schon oft gehört. Trotzdem gibt es einige wichtige Dinge, die viele Seniorinnen und Senioren nicht wissen.

Und genau diese kleinen Unterschiede können im Sommer einen grossen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden haben.

Die wichtigsten Grundlagen – kurz zusammengefasst

Viele Schutzmassnahmen sind bekannt, werden im Alltag aber oft unterschätzt:

  • Regelmässig trinken – auch ohne Durstgefühl
  • Die direkte Mittagssonne möglichst vermeiden
  • Helle, luftige Kleidung tragen
  • Sonnenhut und Sonnenbrille nicht vergessen
  • Sonnencreme mit mindestens LSF 30 verwenden
  • Morgens und abends lüften statt tagsüber

Schon kleine Gewohnheiten helfen dem Körper enorm, besser mit Hitze umzugehen.

Was viele Seniorinnen und Senioren nicht wissen

Medikamente können Sonnenbrand verstärken.
Einige Medikamente machen die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenlicht. Dazu gehören teilweise: Blutdruckmedikamente, Entwässerungstabletten, bestimmte Schmerzmittel und Antibiotika
Dadurch kann die Haut schneller reagieren – manchmal sogar ohne lange Sonnenexposition.

Auch im Schatten kann die Haut UV-Strahlen abbekommen
Viele Menschen fühlen sich unter einem Sonnenschirm vollständig geschützt. Tatsächlich reflektieren Wasser, Beton, Hauswände oder helle Böden UV-Strahlen zusätzlich.
Deshalb ist Sonnenschutz auch im Schatten sinnvoll – besonders für Gesicht, Hände und Nacken.

Die Haut „merkt“ sich jede Sonne
Sonnenschäden sammeln sich über Jahrzehnte hinweg. Selbst Sonnenbrände aus jungen Jahren können das Risiko für Hautkrebs im Alter erhöhen.
Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, die Haut zu schützen.

Durst ist oft schon ein spätes Warnsignal
Mit zunehmendem Alter nimmt das natürliche Durstgefühl ab. Viele Seniorinnen und Senioren trinken deshalb zu wenig, ohne es zu merken.
Ein trockener Mund oder starke Müdigkeit zeigen oft bereits einen Flüssigkeitsmangel an.
 Ein einfacher Trick: Nach jedem Gang auf die Toilette ein Glas Wasser trinken

Ventilatoren helfen nicht immer

Viele denken, ein Ventilator kühle den Raum automatisch ab. Bei extremer Hitze wird jedoch oft nur warme Luft bewegt.

Oft wirksamer:

  • ein feuchtes Tuch im Nacken
  • kaltes Wasser für Hände oder Füsse
  • leichte Abkühlung an Unterarmen

Das entlastet den Kreislauf deutlich schneller.

Sonnenbrillen schützen mehr als nur die Augen

UV-Strahlen können langfristig auch die Augen schädigen und das Risiko für Grauen Star erhöhen. Eine gute Sonnenbrille ist deshalb kein Modeaccessoire, sondern echter Gesundheitsschutz.

Fazit: Wir wünschen dir eine sonnige, angenehme und gesunde Sommerzeit!