Wusstest Du, dass längere Autofahrten (mehr als 2 bis 3 Stunden) in der Babyschale die gesunde Entwicklung der Wirbelsäule behindern? Insbesondere, wenn Dein Kind noch unter 3 Monate alt ist. Nein? Dann ist dieser Blogbeitrag etwas für Dich. Passend zum Start der Sommerferien haben wir Dir ein paar spannende und hilfreiche Fakten rund ums Reisen mit einem Baby oder Kleinkind zusammengetragen. Wir freuen uns auf Dein Feedback, allfälligen Ergänzungen durch Deine Erfahrungen und wünschen Dir erlebnisreiche Sommerferien.

Eine der meistgestellten Fragen im Zusammenhang mit Reisen mit Babys oder Kleinkindern ist: Ab welchem Alter kann ich mein Baby mit auf Reisen nehmen? Rechtlich betrachtet steht dem Reisen mit kleinen Kindern grundsätzlich nichts im Wege. Dennoch empfehlen Ärzte zu warten, bis das Immunsystem komplett ausgereift ist. Das ist bereits nach ca. einem Monat der Fall. Wir kennen es alle: An Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnraststätten ist es nicht immer nur hygienisch und die unterschiedlichsten Leute treiben sich herum. Schütze Deinen Sprössling dadurch vor einer unnötigen Infektion. 

Fliegen
Mit Fliegen lohnt es sich noch etwas länger zu warten, bis Dein Kind mindestens 3 Monate, besser sogar ein halbes Jahr alt ist. Idealerweise achtest Du darauf, als ersten Flug einen Kurzstreckenflug zu buchen. So kann sich Dein Baby langsam ans Reisen und Fliegen gewöhnen. Gegen den erschwerten Druckausgleich beim Starten und Landen hilft übrigens Stillen oder die Flasche zu geben. Durch das Schlucken wird der Druckausgleich vereinfacht, es schmerzt weniger und für Dich ist es auch entspannter, wenn Dein Nachwuchs (vielleicht) nicht das gesamte Flugzeug beschallt. 

Zug
Den Zug dagegen kannst du ohne Probleme zum Reisen nehmen, bevor Dein Baby 6 Monate alt ist. Weil Du ihm Deine volle Aufmerksamkeit schenken und es auf den Sitz neben Dich flach hinlegen kannst, bietet er sich sogar an. Es lohnt sich unter Umständen in der ersten Klasse zu buchen. Da sind nicht nur die Gänge breiter, was es mit einem Kinderwagen massiv vereinfacht, sondern auch die Sitze grossflächiger. Dafür ist das Verständnis für Kindergeschrei unter Business Reisenden oft eher geringer als in der zweiten Klasse. Ein zweiter Nachteil beim Reisen mit dem Zug stellt das Gepäck dar. Scheue Dich hier aber nicht, die Leute auf dem Perron um Hilfe zu bitten. In der Regel helfen sie gerne. 
Nimm auf jeden Fall ein Tragetuch mit, auch wenn Du einen Kinderwagen dabei hast.  Das ermöglicht Dir im Zug hin und her zu gehen, um Dein Sprössling bei Aufregung zu beruhigen. Weiter ist es praktisch, weil Du so Deine Hände für Gepäck oder Deine eigenen Abenteuer frei hast. Ein toller Nebeneffekt: Dein Kind kann an Deinen Körper geschmiegt kuscheln und schlafen – die meisten Babys lieben kuscheln und Nähe, was sie zusätzlich beruhigt. 

Auto
Das Auto ist im Zusammenhang mit Reisen mit Kindern häufig das beliebteste Transportmittel. Nicht zuletzt auch, weil Kinderwagen und sämtliches Gepäck sowohl für die Kinder als auch für die Eltern einfach verstaut werden kann. Dennoch gibt es auch beim Auto ein paar Nachteile, einer davon wurde oben schon angesprochen. Versuche aus diesem Grund lange Autofahrten alle 2 bis 3 Stunden zu unterbrechen und nimm Dein Baby auch aus der Babyschale, wenn es gerade schläft. Lege es auf einer Krabbeldecke flach hin – bspw. in einem Park oder auf einer Raststätte.  Achte darauf, dass die Babyschale nicht hinter dem AirBag und verkehrt zur Fahrtrichtung platziert ist. Dies ist wichtig, weil Dein Baby bei einem allfälligen Aufprallunfall seinen Kopf noch nicht selbst halten kann.

Egal für welches Transportmittel Du Dich entscheidest, nimm auf jeden Fall etwas Unterhaltung sowie Reiseproviant (Flüssigkeit und Snacks) für unterwegs mit. Stillen ist unterwegs in der Regel kein Problem und stösst auf Verständnis. 

Wie sieht es denn aus mit einem Reisepass für Dein Baby?
Ab dem Tag der Geburt kann in der Schweiz ein Reisepass und / oder eine Identitätskarte (ID) gelöst werden. Für Reisen im EU-Raum genügt die ID, ansonsten empfiehlt sich respektive ist es notwendig, dass nicht nur Du, sondern auch Dein Nachkömmling einen gültigen Reisepass dabei hat. Plane die Beantragung der Reisedokumente frühzeitig, aber keine Panik bei kurzfristigen Aktionen: am Flughafen kannst du gegen einen Aufpreis auch notfallmässig die entsprechenden Unterlagen lösen.

Du möchtest noch etwas warten mit Reisen? Dann buche Deinem kleinen Schwimmer und Dir doch schon mal einen Schwimmkurs bei der H2O Wasser erleben AG. So ist er oder sie schon ideal vorbereitet für den ersten Ausflug ans Meer. Übrigens: Hast Du schon unseren Blogbeitrag über den idealen Sonnenschutz für Babyhaut gelesen? 
 

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